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Kräuter ins Beet und ein erster Blick auf die Bienen

Erstellt am 18. April 2015 · Veröffentlicht in Aktuelles

Wie anfangen? Das war die Frage, die uns bei den Pflanzen anfangs am meisten beschäftigte. Welche Pflanzen sind nicht nur bienenfreundlich, sondern passen auch zu den Essgewohnheiten der Flüchtlinge? Für viele beliebte Gemüsesorten wie z.B. Tomaten ist es noch nicht die Zeit – sie sollen erst nach den Eisheiligen Mitte Mai gepflanzt werden.

So entschieden wir uns in Absprache mit der Pflanzenexpertin Christine Nimmerfall für robuste Sorten, die schnell wachsen: Salat, Kohlrabi, dazu einige Kräuter, von denen wir annahmen, dass sie die Flüchtlinge kennen und in ihrer Küche verwenden wie z.B. Minze, Majoran, Salbei und Thymian.

Robuste und bienenfreundliche Pflanzen, die schnell wachsen

Damit die Pflanzen schnell und sicher gedeihen, haben wir sie als fertige Pflanzen gekauft – den Salat in kleinen Anzuchttöpfchen und die Kräuter ebenfalls in Töpfen.

Damit bepflanzten wir das mittlere Hochbeet.

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Womit die beiden übrigen Hochbeete bepflanzen? Nach den ersten Erfahrungen bei dem bepflanzten mittleren Beet sollten die Flüchtlinge die Gelegenheit bekommen, ihre Wünsche zu äußern oder eigene Samen in den beiden übrigen Beeten auszubringen.

Wie geht es den Bienen?

Eine Woche ist vergangen, seitdem die Bienen in die Baldurstraße eingezogen sind. Wie geht es ihnen am neuen Standort? Nach einer Woche war es Zeit, die Bienenstöcke genauer unter die Lupe zu nehmen: Die Bienen vermehren sich gut, sie bauen nach und nach Waben…
Bei dieser Gelegenheit vermittelte Imker Peter Niedersteiner mit Hilfe ausgewählter von Imkerliteratur und zahlreichen Bildern grundlegendes über die Imkerei, wie sie bei uns praktiziert wird.

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