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Gartenarbeiten im Herbst

Erstellt am 4. Dezember 2015 · Veröffentlicht in Aktuelles

Das letzte Gemüse in diesem Gartenjahr ernten und den Garten winterfest machen – das war darum ging es bei unserem letzten Garten-Termin in diesem Jahr. Weil das Wetter so gut bzw. warm war, konnten wir die Arbeiten bis weit in den November hinausschieben.

Erst ernten…

Letzte Ernte bei den Radieschen

Letzte Ernte bei den Radieschen

Ende November war es dann soweit: Fast alle BetreuerInnen und einige Flüchtlinge waren dabei, als wir gemeinsam ernteten. Dabei kamen einige Gemüse-Überraschungen zu Tage: Es gab nicht nur viel zu ernten, die Radieschen waren groß gewachsen, ebenso die Karotten.

Karotten

Karotten-Ernte

Ganz zu schweigen von dem Rucola, der in dem Beet nur so wucherte! Dazu kam der Feldsalat, der auch gut herangewachsen war und geerntet werden konnte.

… dann aufräumen!

Doch mit der Ernte war noch lange nicht alles getan! Die „leeren“ Beete mussten noch winterfest gemacht werden. Zu diesem Zweck entfernten wir alle Pflanzen, die beim ersten leichten Frost abgestorben waren, wie z.B. die Kapuzinerkresse und die Paprika- und Peperoni-Pflanzen. Leider mussten wir sie dieses Mal noch über den Müll bzw. die Biotonne entsorgen; nächstes Jahr soll ein Komposter angeschafft werden, mit dem wir selbst Kompost erzeugen wollen.

Alle helfen mit: Aufräumen der Hochbeete

Alle helfen mit: Die Hochbeete werden aufgeräumt und winterfest gemacht.

Anschließend wurden noch die unerwünschten Kräuter, sprich Unkraut, entfernt. Zuletzt haben wir die Töpfe mit den Tomatenpflanzen über den Beeten ausgeklopft, um die Erde, die sich zwischen den Wurzeln befindet, für das nächste Gartenjahr zurück zu gewinnen.

Laub als Mulchschicht

Wie den wertvollen Kompost in den Hochbeeten vor Schnee und Regen schützen? Wir haben ganz einfach Laub aus dem Garten auf den Beeten verteilt. So können wir verhindern, dass der Regen wertvolle Nährstoffe aus dem Boden auswäscht.

Laub auf die Beete verteilen

Eine Laubschicht schützt die verbliebenen Pflanzen und die Erde in den Hochbeeten.

Außerdem ist Laub ein guter Schutz für winterharte Pflanzen wie z.B. Minze oder Erdbeeren. Nicht zu vergessen der Kompost-Effekt: Wenn der Winter mild wird, verrottet ein Teil des Laubs zu Kompost und reichert den Boden mit neuen Nährstoffen an.

Blumen für die Bienen

Den Bienen wollen wir im kommenden Frühjahr, wenn sie zum ersten Mal wieder ausfliegen, ganz in der Nähe der Baldur-Bienenstöcke Pollen und Nektar bereit stellen. Dafür haben wir im Garten Frühjahrs-Blumenzwiebeln und Knollen zum Verwildern in die Erde gesteckt – Krokusse, Anemonen, Winterlinge, Blausternchen, Traubenhyazinthen und Wildtulpen.

Blumenzwiebeln zum Verwildern

Einmal in die Erde gesteckt, braucht man sich nicht mehr um die Pflanzen kümmern – sie gedeihen und vermehren sich sogar von selbst!

Blumenzwiebeln mit einem Rasenlüfter setzen

Blumenzwiebeln mit einem Rasenlüfter setzen

Weil die Zwiebeln so klein sind, haben wir als Pflanzhilfe einen Rasenentlüfter benutzt: Löcher stechen, Blumenzwiebeln einsetzen, ein wenig Erde darauf geben, fertig!

Futter für die Vögel

Als Abschluss und Garten-Überraschung für die Kinder gab es selbstgemachtes Vogelfutter – Vogelplätzchen zum Aufhängen im Garten!

Vogelplätzchen für den Winter

Vogelplätzchen für den Winter