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Gärntern mit Töpfen

Erstellt am 20. Mai 2016 · Veröffentlicht in Aktuelles

Beim letzten Imkertermin hatten wir noch Zeit, die Beete zu kontrollieren. Leider hatte sich ein Marder – so die Bewohner der Baldurstraße – ein wenig in den Beeten getummelt und seine Spuren hinterlassen.

Sprich: Es musste teilweise neu ausgesät werden, was wir sofort erledigt haben. Anschließend wurde gegossen.

Nun, Anfang Mai, haben wir Tomaten- und Paprika gepflanzt. Die Pflanzen wurden in dem Gartenmarkt, den wir bereits auf unserer Exkursion besucht hatten, besorgt.

Für Tomaten und Paprika eignet sich die Kultur in Töpfen sehr gut. Warum?

Tomaten mögen keinen Regen, bzw. kein Wasser von oben. Da es bei uns oft regnet, leiden sie darunter und gedeihen nicht gut. Häufig bekommen die Pflanzen die Kraut- und Braunfäule und gehen dann ein. Man kann die Fäule verhindern, wenn man die Tomantenpflanzen in Töpfe pflanzt und die Töpfe regengeschützt aufstellt.

Paprika haben wir ebenfalls in Töpfe gepflanzt. Warum? Paprikapflanzen vertragen zwar Nässe bzw. Regen. Trotzdem ist auch hier ein Topf vorteilhaft.

Der Grund: Wie Tomaten gehören Paprika zu den Pflanzen, die nicht frosthart sind. Anfang Mai stehen die Eisheiligen noch aus; an diesen Tagen Mitte Mai wird es erfahrungsgemäß kühl; es kann sogar Frost geben. Bei Frost platzen die Zellen von Paprika- und Tomatenpflanzen, die Pflanzen gehen ein, d.h. sie sterben.

Der Vorteil von Töpfen: Man kann die Töpfe auf dem Balkon in einer geschützten Ecke aufstellen und am Abend, wenn es kühl wird, einen Karton als Kälteschutz über die Pflanzen stülpen.

Empfindliche Pflanzen in Töpfe pflanzen – so geht´s

So geht´s:

  1. Erde unten in den Topf einfüllen. Wenn der Topf ein Abzugsloch hat, das Abzugsloch mit einem wasserdurchlässigen Material, z.B. einer Tonscherbe oder einem Stück Tuch abdecken. So kann überschüssiges Wasser durchsickern und die Erde wird nicht ausgespült.
  2. Pflanze vorsichtig aus dem Topf nehmen. Eventuell ein wenig auf den Plastiktopf drücken, dann löst er sich leichter von der Pflanze.
  3. Pflanze in den Topf auf die eingefüllte Erde stellen und rund um die Pflanzen reichlich Erde nachfüllen. Die Erde so weit auffüllen, dass der Wurzelballen der Pflanze bedeckt ist.
  4. Anschließend vorsichtig gießen.
  5. Zum Schluss haben wir die Pflanzen noch mit Stäben versehen und vorsichtig angebunden. So verhindert man, dass die Pflanzen umknicken.

Kontrolle der Hochbeete – ist die Saat aufgegangen?

Die Gartenfreunde in der Baldurstraße waren schon gespannt, was aus den Samen geworden war, die wir im April gesät hatten. Und, siehe da: Dort, wo der Marder die Beete verschont hatte, war alles gut gewachsen!